Wie werden die Sanierungskosten von der KI berechnet?

Sanierungskosten sind in fast jeder Immobilien-Kalkulation der Posten mit dem größten Fehlerpotenzial. Wer sie zu niedrig ansetzt, kauft eine vermeintlich starke Rendite, die später am Handwerker-Angebot zerschellt. ImmoKalkulation nimmt dir genau diese Schätzung ab — auf Basis von Erfahrungswerten aus über einem Jahrzehnt eigener Bauprojekte, Investoren-Daten aus der Community und laufend aktualisierten Marktpreisen.

So kommen die Kosten in deine Kalkulation

Du hast zwei Wege:

  • Dokument hochladen: Exposé, Energieausweis, Grundbuch, Fotos — alles, was du zur Immobilie hast.
  • Inserat übernehmen: Auf ImmoScout24, ImmoWelt oder Makler-Seiten genügt ein Klick im ImmoJUMP & ImmoKalkulation Chrome-Plugin — dort findest du auch die Schritt-für-Schritt-Installation und alle Funktionen.

In beiden Fällen liest das System die relevanten Hinweise aus den Unterlagen heraus und ergänzt sie um Sanierungspositionen, die aufgrund von Baujahr, Bauteil-Alter und typischen Schwachstellen sehr wahrscheinlich anstehen werden.

Was konkret berücksichtigt wird

  • Dach über 50 Jahre alt? Dann werden Dachsanierungskosten direkt eingeplant — die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb der nächsten Haltedauer Sanierungsbedarf entsteht, ist statistisch sehr hoch.
  • Heizung über 25 Jahre? Ersatz nach Gebäudeenergiegesetz wird angesetzt — inklusive realistischer Kosten für moderne Wärmeerzeuger.
  • Elektrik aus den 70ern oder älter? Komplettsanierung wird hinterlegt, weil Stromkreise und Sicherungen heutige Lasten häufig nicht mehr abdecken.
  • Bad und Küche: Wir schätzen anhand der Wohnfläche realistische Bad- und Küchengrößen und berücksichtigen typische Erneuerungszyklen. Wenn das Exposé Hinweise wie „renovierungsbedürftig“ oder „im Originalzustand“ enthält, fließt das in die Kostenpositionen ein.
  • Fenster aus den 80ern oder älter? Austausch wird eingeplant — sowohl wegen Energieeffizienz als auch wegen späterer Mietausfälle bei undichten Bauteilen.
  • Eigentumswohnungen: Bei Gemeinschaftseigentum (Dach, Fassade, zentrale Heizung) werden Kosten anteilig nach deiner Miteigentumsanteils-Quote angesetzt — nicht in voller Höhe, wie es bei Einzel-Immobilien wäre.

Warum diese Werte belastbar sind

Hinter den Kostenansätzen steht keine fremde Datenbank, sondern reale Erfahrung:

  • Zehntausende dokumentierte Sanierungsprojekte aus unserer eigenen Baufirma.
  • Reale Sanierungsbudgets von Investoren in unserer Community.
  • Laufend aktualisierte Marktpreise für Material und Handwerkerleistungen.

Du behältst die Kontrolle

Jede automatisch ergänzte Position ist in der Kostentabelle einzeln sichtbar und lässt sich anpassen, löschen oder erweitern. Hast du bereits ein Angebot vom Dachdecker oder weißt aus einer Besichtigung, dass das Bad gerade saniert wurde? Dann passt du den Wert in zwei Sekunden an. Die Vorschläge sind als Startpunkt gedacht — damit du nicht bei null anfangen musst und vor allem keinen großen Posten vergisst.

Mehr dazu

Hinweis: Die Sanierungskostenschätzung ersetzt kein Gutachten. Bei größeren Investments empfehlen wir vor Kaufentscheidung eine Begehung mit Handwerker oder Sachverständigem.