Für deine Rechnung zählt mehr als der Kaufpreis. Öffne in der Kalkulation den Bereich „Kaufnebenkosten“ und prüfe jede Position einzeln. Voreinstellungen helfen beim Start, ersetzen aber nicht die Werte für dein Objekt.
Diese Positionen prüfst du
- Grunderwerbsteuer: Bundesland und zutreffenden Ansatz prüfen. Es gibt keinen deutschlandweit einheitlichen Standardsatz von 6,5 Prozent.
- Notar und Grundbuch: zunächst als Planungsansatz erfassen und bei konkreten Angaben aktualisieren.
- Maklerkosten: die für dich tatsächlich anfallende Käuferbelastung zugrunde legen.
- Sonstige Erwerbskosten: etwa eine beauftragte Prüfung mit ihrem konkreten Betrag ergänzen.
Verhandlungsszenarien sauber halten
Willst du eine mögliche Kostenübernahme durch den Verkäufer rechnen, unterscheide das Szenario klar vom vereinbarten Stand. Eine Änderung im Rechner ändert keine rechtlichen Zahlungspflichten. Prüfe vor Abschluss mit den zuständigen Fachleuten, wie die Vereinbarung tatsächlich wirkt.
Danach die Gesamtrechnung prüfen
Kontrolliere Gesamtinvestition, Eigenkapitalbedarf und Cashflow. Schon kleine prozentuale Unterschiede können bei einem größeren Kaufpreis einen spürbaren zusätzlichen Kapitalbedarf auslösen.
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Inhalt überarbeitet: 18. September 2026.